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Projekttitel: Inklusion 2.0 Digital dabei

Kategorie: Humanitäre/Flüchtlingshilfe

Name des Vereins: club behinderter und Ihrer Freunde e.V.

PLZ, Ort: 42655

Projekt-Internetseite oder Social Media Link:

Ansprechpartner*in: Herr leonhard von den Steinen

Projektbeschreibung:

Bewerbung für den VEZ NRW Ehrenamtspreis Projekt: Dokumentarfilm über Inklusion – von Menschen mit Behinderung selbst gestaltet Träger: CBF e.V. Club Behinderter und ihrer Freunde e.V., Solingen Dieser Dokumentarfilm ist kein Film über Menschen mit Behinderung – er ist ein Film von Menschen mit Behinderung. Genau darin liegt seine besondere Kraft, seine Glaubwürdigkeit und sein gesellschaftlicher Wert. Im Rahmen unseres ehrenamtlichen Engagements beim CBF e.V. Solingen haben Menschen mit Behinderung den Dokumentarfilm selbst mitgestaltet, mitverantwortet und geprägt – inhaltlich, konzeptionell und im gesamten Entstehungsprozess. Sie waren nicht nur Protagonist:innen vor der Kamera, sondern aktiv Beteiligte hinter der Kamera: bei der Themenfindung, bei der Auswahl der Perspektiven, bei Entscheidungen zur Darstellung und bei der Botschaft des Films. Der Film bricht bewusst mit der oft üblichen Darstellung von Behinderung aus der Außenperspektive. Stattdessen erzählt er aus der Innenperspektive: ehrlich, selbstbestimmt und auf Augenhöhe. Menschen mit Behinderung entscheiden selbst, was gezeigt wird, wie sie sich zeigen und welche Themen für sie relevant sind. Dadurch entsteht ein authentisches Bild von Alltag, Teilhabe, Barrieren – aber auch von Stärke, Kompetenz und gesellschaftlicher Verantwortung. Dieses Vorgehen ist gelebte Inklusion. Es zeigt, dass Menschen mit Behinderung nicht Objekt von Engagement sind, sondern handelnde Subjekte, die Verantwortung übernehmen, kreative Prozesse gestalten und ihre Lebensrealität selbstbewusst sichtbar machen. Das Ehrenamt des CBF e.V. hat hierfür die strukturellen, organisatorischen und menschlichen Rahmenbedingungen geschaffen, in denen diese Selbstvertretung möglich wurde. Der Dokumentarfilm steht damit exemplarisch für eine inklusive Haltung, die im Ehrenamt noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Er zeigt, wie Engagement wirkt, wenn Vertrauen gegeben, Verantwortung geteilt und Kompetenz anerkannt wird. Gleichzeitig wirkt der Film nach außen: Er wird bei Veranstaltungen, in Bildungszusammenhängen, bei Gesprächen mit Politik und Öffentlichkeit eingesetzt und stößt nachhaltige Diskussionen über Teilhabe, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung an. Mit unserer Bewerbung für den VEZ NRW Ehrenamtspreis möchten wir dieses besondere ehrenamtliche Projekt sichtbar machen. Der Film steht stellvertretend für viele engagierte Menschen mit und ohne Behinderung, die gemeinsam zeigen: Inklusion gelingt dort, wo Menschen nicht vertreten, sondern gehört werden – und wo sie selbst gestalten dürfen. Eine Auszeichnung durch den VEZ NRW Ehrenamtspreis wäre für uns Anerkennung und zugleich Ermutigung, diesen Weg konsequent weiterzugehen: für eine Gesellschaft, in der Teilhabe nicht erklärt, sondern gelebt wird. Denn echte Inklusion beginnt dort, wo Menschen mit Behinderung Verantwortung übernehmen – und man ihnen diese zutraut.

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